„….This poem – the third part of a triptych – pays homage to the works of the Dada and Surrealist poets as well as the technique of chance operations as articulated by artists such as John Cage…“ (M.D.Niski)

published at the online magazine „the nakedcity journal“ 23072021

BETRACHTUNGEN D/E:

„….Wenn man sich darauf einlässt, entfaltet es eine fast magische Wirkung. Der Text bildet in gewisser Weise einen Schlüssel (Breton würde vielleicht sagen einen „Wink“ ) zum Bild und die Bedeutungsebenen werden, wenn man dann anhand dieses Winks oder Schlüssels übergeht in die Betrachtung des Bildes weiter und weiter…beim Lesen / Betrachten wird etwas in Bewegung gesetzt. Es ist faszinierend….konvulsivische Schönheit vielleicht? – du kennst sicher Bretons Beschreibung dazu „Sie ist wie ein Zug der unaufhörlich im Gare de Lyon rast, von dem ich aber weiß, dass er nie abfahren wird, dass er nicht abgefahren ist“. Sie besteht aus Stößen, von denen viele kaum von Bedeutung sind, von denen wir aber wissen, dass sie bestimmt sind, einen Stoß herbeizuführen, der Bedeutung besitzt. Der all die Bedeutung besitzt, die ich mir nicht geben würde wollen. Der Geist maßt sich ein wenig überall Rechte an, die er nicht hat. Die Schönheit: weder dynamisch noch statisch. (…) Die Schönheit wird KONVULSIV sein oder nicht sein.“ Betrachtungsnotiz Angelika Ganser//072021

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„….das bild und das gedicht! eine einheit und so wunderbar reduziert …. ich liebe diese sparsame offenheit, die einen atmend und frei ins kunstwerk eintreten lässt ….“ Betrachtungsnotiz Ines Oppitz 09/2021

English translations:

„If one gets involved with it, it unfolds an almost magical effect. The text forms in a certain way a key (Breton would perhaps say a „hint“ ) to the picture and the levels of meaning become, if one then goes over to the observation of the picture on the basis of this hint or key further and further…while reading / looking at, something is set in motion. It is fascinating….convulsive beauty perhaps? – you must know Breton’s description of it „She is like a train that races ceaselessly in the Gare de Lyon, but of which I know that it will never depart, that has never departed“. It is made up of jolts, many of them hardly significant, but that we know are destined to cause a jolt that has meaning. Which has all the meaning that I would not want to give myself. The mind arrogates itself a little everywhere rights that are not his. The beauty: neither dynamic nor static. (…) The beauty will be CONVULSIVE or not be.“ Note from Angelika Ganser//072021. Translation WallyRE 0921

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„….the picture and the poem! a unity and so marvellous reduced …. i love this sparse openness that lets you enter the artwork, respiring and free ….“ Note from Ines Oppitz 09/2021 //Transl. WallyRE 0921

wallyre 092021